| Definition "Traditionelles Karate" nach Sensai Hidetaka Nishiyama (9. Dan)
Der Sieg selbst ist nicht das höchstmögliche Ziel im Traditionellen Karate. Traditionelles Karate ist eine Kunst der Selbstverteidigung, welche nur den menschlichen Körper auf dem effektivsten Weg nutzt. Es werden hauptsächlich Block-, Schlag-, Stoss- und Tritttechniken in Verbindung mit zugehörigen Bewegungen benutzt.
Das Hauptelement des Traditionellen Karate, der „finishing blow” oder „Todome“, ist eine einzelne Technik, welche ausreichend kraftvoll ist um einen Gegner kampfunfähig zu machen. Ein solches Todome erzielt man entweder durch Boxen (Tsuki), Schlagen (Uchi), Berühren (Ate) oder Treten (Keri) in Verbindung mit anderen zugehörigen Techniken wie z.B. Körperbewegungen (Waza) und Blocktechniken (Uke).
Alle Trainingsmethoden müssen den Respekt für den Trainingspartner enthalten und werden als Hilfsmittel gesehen, wodurch die besten menschlichen Eigenschaften gefördert und entwickelt werden, wie persönliches Streben nach der Perfektion des Charakters.
(Auszug aus Original Sensei H.Nishiyama ITKF)
base ITKF.org
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